Nachdem der Rex zwar fliegt, aber nicht wirklich gut, habe ich nach längerer Pause mich heute wieder mit dem T-Rex und AC3X beschäftigt.

Problem bisher:

  • Im Schnellflug fängt der Heli an sich aufzubäumen, bis er fast unkontrollierbar wird
  • Heck hält nicht immer bei Pitchstößen
  • Heli pendelt
  • Heli hat zuviel Pitch, bei Vollpitch zerbröselt sich das Hauptzahnrad

Da das Aufbäumen für mich das größte Problem darstellt, habe ich im ersten Schritt die Anlenkung auf den Servohörnern vom größtmöglichen Ausschlag ein Loch weiter nach innen befestigt.

Da ich den T-Rex lange nicht mehr geflogen habe, kann ich nach dem heutigen Fliegen nicht sagen ob es besser ist oder nicht, aber es ist auf jedenfall noch da.

Daher werde ich im nächsten Schritt die Anlenkung noch ein Loch weiter nach innen befestigen und mit dem vorgeschlagenen Grundsetup von Stefan Plöchinger von vorne beginnen.

 

Heute vor 2 Wochen wurde der T-REX 500 ESP bestellt, welcher 2 Werktage später prompt aus England geliefert wurde. Schneller gehts in Deutschland auch kaum!

Für den paddellosen Rotorkopf wurde der Umbausatz von Mikado genommen, welcher sich laut verschiedener Erfahrungsberichte bewährt hat. Dieser wurde prompt vom Alex, Inhaber des RC-Heli Stores geliefert!

Für den Zusammenbau habe ich mir Zeit gelassen, da ich am Tag immer nur wenige Minuten Zeit zum bauen habe, so hat das ganze fast 1,5 Wochen gedauert. Ein energischer Schrauber schafft das sicher in einer Nachtschicht :-)

Verbaut sind die originalen Savox – Align Servos an der Taumelscheibe und das Futaba 9257 am Heck.

Dazu anstelle des originalen Reglers den Kontronik Jazz 80-6-18.

Da ich bisher von der seit V 4.0 simplen Einstellung des paddellosen Helis am VStabi verwöhnt bin, und ich wenig Zeit hatte mir in Ruhe die Anleitung des AC3X durchzulesen, habe ich eine grobe Voreinstellung vorgenommen und für die Feinheiten Knut rangelassen, er hat erfolgreich seine beiden Mini Titan mit AC3X bestückt, welche beeindruckende Flugeigenschaften an den Tag legen!

Nachdem Knut alles zu seiner Zufriedenheit eingestellt hatte, gabs im Garten ein kurzes Testschweben, welches eine zu hohe Heckempfindlichkeit zeigte. Für weitere Tests sind wir dann mal eben zum Logport in Duisburg gefahren!

Es muss dazu gesagt werden, dass heute ein sehr böiger Sturm herrschte, an solchen Tagen gehe ich eigentlich schon nicht mehr fliegen, aber die Neugier drängte halt :-)

Ein erster weiträumiger Flug zeigte dann, dass noch ein wenig Einstellarbeit erforderlich ist. Der T-Rex schaukelte sich bei schnellerem Vorwaärtsflug extrem über die Nickachse auf, so dass ich erstaunte gefragt wurde, ob ich es extra gemacht hätte :-)

Knut regelt ein wenig an den P und I Werten und kurz darauf war der Rex auch bei dem Sturm gut zu fliegen.

Feinheiten kommen vielleicht morgen, die entsprechenden Werte werde ich dann posten.

Bisher kann ich zwischen VStabi und AC3X nicht viel vergleichendes sagen, ausser dass der Logo 400, den ich heute auch noch eine Runde zum Vergleich geflogen bin, einem Fliegerkollegen die Bemerkung entlockte, das der perfekt geht!

Wie gesagt, bei diesem Logo 400 habe ich maximal 10min. mit Einstellen verbracht, so einfach ist das seit V 4.0!

Das schöne am AC3X ist einfach, dass es nur ein Kästchen ist, dass man es am Platz direkt einstellen kann und nicht erst ein Notebook oder was anderes mitschleppen muss! Aber dafür ist es ja auch um die 100€ teuerer, und ob es das Wert ist, kann ich noch nicht sagen.

 

Nachdem VStabi in der Version V4 sicher gut funktioniert, aber das AC3X anscheinend nicht schlechter, und das ganze in einem kleinen Gehäuse, woran man am Flugplatz kein Zusatzgerät braucht um den AC3X zu konfigurieren, habe ich letzte Woche beim Stefan Plöchinger eins bestellt. Liefertzeit im Prinzip 2 Tage nach Geldeingang, schneller geht es kaum.

Eigentlich sollte der AC3X ja in einen meiner Mini Titan, aber ich habe mich kurzfristig umentschieden und mal wieder einen T-REX 500 ESP bestellt. Dort wird das AC3X dann eingebaut, dazu der Kopfumbau von Mikado, das soll gut funktionieren.

Ich wurde gewarnt, dass die Align Servos nicht so toll mit dem AC3X arbeiten sollen, ich werde es aber trotzdem testen, ansonsten müssen die Futaba FS-555 herhalten.

Mehr in Kürze!

 

Meine Meinung zu den 3 Helis habe ich ja schon öfter genannt, jetzt wo ich alle 3 Modelle öfter fliege – und den Protos gestern nach langer Zeit mal wieder in der Luft hatte – war ich fast erschrocken, welche Performance der Protos inder Luft gezeigt hatte – Agiler wie alle anderen Helis, alleine durch sein geringes Gewicht!

Mein Fazit zum Protos:

Wie ein Mauerblümchen hing er die letzte Zeit nur noch an der Wand, aber zukünftig werde ich ihn wieder bevorzugt fliegen!

 

Der Erstflug des T-Rex 500 ESP war relativ problemlos, es muss nur leicht der Blattspurlauf eingestellt werden, und die Funke so programmiert, dass der T-Rex agiler wird. Aber damit warte ich bis das Wetter wärmer wird, bzw. bis ich in Spanien bin :-)

Was evtl. schwieriger zu finden sein wird, ist, dass das Heck leicht hin und her pendelt, da habe ich schon diverse Threads in Foren zu gesehen, allerdings noch nicht näher angeschaut. Ich werde zuerst noch einmal den Kreisel GY-401richtig einstellen und evtl. eine hörere Drehzahl am Rotorkopf wählen.

 

Da ich einen 2. Logo 400 mit VStabi bekomme, gebe ich den T-REX 500 ESP ungeflogen – nur gebaut – muss für den Erstflug noch eingestellt werden!

Preisvorstellung für den serienmäßigen T-REX 500 ESP ist 530€

 

Align T-Rex 500 ESP

Er ist da – in Kürze gibt es den Baubericht!

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